Hilfe nach Suizid/Selbstmord

Um es gleich vorweg zu nehmen, der Begriff „Selbstmord“ gilt heute als überholt. Mord ist eine Straftat, ein Mensch der sich selbst das Leben nimmt, mordet nicht. Wir benennen den Begriff dennoch, weil er umgangssprachlich noch häufig genutzt wird.

Das Wort Selbstmord entstand als Lehnübersetzung des neulateinischen "suicidium" im 17. Jahrhundert. Heute verwendet man die Begriffe Suizid, Selbsttötung oder Freitod. Sie haben das Gefühl, Sie sind die einzigen im Ort, denen so etwas passiert? Nein! Es ist nur Ihr Gefühl in der Trauer. Tod immer noch ein Tabu-Thema, Suizid erst recht. Ein Suizid verändert wie jeder Tod, erst recht der plötzliche, das Leben der Hinterbliebenen.

Neben dem Verlust stellt sich nach der Selbsttötung meist die Frage nach dem "WARUM?"

  • Warum habe ich nichts geahnt?
  • Warum konnte ich ihn oder sie nicht davon abhalten?
  • Wie erkläre ich es meinem Kind?
  • Darf, kann oder sollte mein Kind die Wahrheit wissen?
  • Wie soll ich auf Fragen in meinem sozialen Umfeld reagieren?

Eigene Schuld wird häufig gefühlt, mögliche Schuldzuweisungen anderer belasten zusätzlich. Das gemeinsame Leben wird hinterfragt, die "heile" Welt zerstört. Auch das wirft Fragen auf. Hilfreich sind in dieser Zeit Menschen, mit denen man offen darüber reden und austauschen kann. Ich biete Hilfe für Angehörige nach einem Suizid im Gespräch und biete die Möglichkeit, wie bei jeder anderen Todesart, Trauergruppen zu besuchen.

Sprechen Sie mich an!
Mechthild Schroeter-Rupieper
Hilfe nach Suizid

NEUE BÜCHER 2020

„Für immer anders – Das Hausbuch für Familien in Zeiten der Trauer und des Abschieds“
Patmos, Mai 2020


„Geht Sterben wieder vorbei“
Gabriel Verlag, August 2020


„In deiner Trauer getragen. Trost finden in Zeiten des Abschieds.“
Bene! September 2020