Trauerbuecher von Mechthild Schroeter-Rupieper

Hilf mir, wenn ich traurig bin

Ein Buch zum Trauern, Erinnern und Abschiednehmen. Kreatives und Mutmachendes für Kinder und Erwachsene von Jule Kienecker (Autorin, Illustratorin) und Mechthild Schroeter-Rupieper (Autorin)

Taschenbuch: 96 Seiten
Patmos Verlag, August 2019
ISBN-10: 3843611548
ISBN-13: 978-3843611541

Hilf mir, wenn ich traurig bin! Rede mit mir, male mit mir, schweige mit mir, sei wütend mit mir, lache mit mir. - Wenn Kinder trauern, hilft es ihnen ungemein, wenn Erwachsene an ihrer Seite sind, die die kindlichen Gefühle ernst nehmen und sich einfühlen können. Dieses außergewöhnliche Buch hilft Kindern und Erwachsenen in Trauersituationen, spielerisch ins Gespräch zu kommen, zu verstehen und auf kreative Weise Gefühle auszudrücken. Die behutsamen wie anregenden Illustrationen sprechen Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und lassen Raum für die eigene Kreativität.

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Menschen mit Behinderung in ihrer Tauer begleiten

Ein theoriegeleitetes Praxisbuch

von Gina Krause und Mechthild Schroeter-Rupieper
Edition Leidfaden

Erschienen im September 2018
Taschenbuch: 17 €
zzgl. Versandkosten

Mechthild Schroeter-Rupieper arbeitet in ihrem „Lavia Institut für Familientrauerbegleitung“ in Gelsenkirchen als Familientrauerbegleiterin mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Sie ist Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland und Fachreferentin für die Ausbildung von Kinder- und Jugendtrauerbegleiter/-innen.

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Rezension von Prof.(em) Dr. Dr. h.c. Andreas Fröhlich

Andreas D. Fröhlich entwickelte das Konzept Basale Stimulation® und schreibt zu unserem Buch:"Gina Krause / Mechthild Schroeter-Rupieper

Menschen mit Behinderung in ihrer Trauer begleiten
138 S. Text.
Vandenhoeck & Ruprecht- Verlag, Göttingen, 2018

Es ist ein wichtiges Thema, es sind viele Fragen, die einem in der täglichen Arbeit begegnen. Menschen, deren kognitive Möglichkeiten eingeschränkt sind, Menschen, deren emotionales Empfinden Trauer sehr wohl kennt brauchen Begleitung, manchmal besondere, sensitive Aufmerksamkeit.

Die beiden Autorinnen legen ein eher schmales Buch vor, das sich diesen Fragen stellt. Sie tun das mit offensichtlicher Kenntnis der besonderen emotionalen Situation von Menschen mit einer Behinderung, die durch den Tod eines anderen Menschen betrübt, traurig oder verzweifelt sind.
 
Das Buch ist klar in drei grosse Abschnitte gegliedert:
Da gibt es ein grundsätzliches Kapitel, das die „theoretischen“ Aspekte bearbeitet. Behinderung, Trauer, Trauerarbeit werden klar beschrieben, eigenen Positionen dargelegt, Zusammenhänge erläutert. Damit sind die Grundlagen gelegt für das nächste, der Praxis gewidmete Kapitel. In diesem wird vor zunächst das Trauererleben in unterschiedlichen Lebensphasen beschrieben, die Berücksichtigung der individuellen Entwicklung liegt den Autorinnen sehr am Herzen - bitte keine pauschalisierten Erklärungen und Interventionen!

Sie stellen ein Trauermodell vor, das Ihnen für den im Zentrum stehenden Personenkreis
sehr passend erscheint. Dieses Modell lässt sich ebenfalls individuell und situationsbezogen modifizieren.

Es schliesst sich ein weiteres Kapitel an, in dem mögliche Vorgehensweisen beschrieben werden. Das sind dann aber keine Rezepte, keine pauschalen Vorgaben, sondern behutsame Anleitungen, wie man mit einem Menschen, der einen ganz persönlichen Verlust erfahren hat, umgehen könnte. Wie man ihm oder ihr Begleitung anbieten und Wege zeigen kann, die Trauer in das eigene Lebenskonzept zu integrieren.

Mit vielen Beispielen wird das im gesamten Text gemacht, mit klaren, präzisen Sachaussagen untermauert - aber immer ist Mitgefühl und die Bereitschaft zu individueller Begleitung zu spüren.

Die Autorinnen „trauen“ sich auch an die Begleitung von Menschen mit sehr schweren Behinderung, Menschen, die über Sprache kaum zu erreichen sind. Und die Ideen und Vorschläge im Buch können einen wirklich ermutigen, auch diesen Menschen Trauerbegleitung anzubieten.
 
Mir scheint, dies ist ein Buch, das sich sachlich UND einfühlsam, wissenschaftlich fundiert UND menschlich engagiert seinem Thema annähert. Es nimmt einen beim Lesen mit, überfordert einen weder durch Stofffülle noch durch allzu hohe Ansprüche an die eigene Kompetenz.

Für mich ist es ein Buch, das Mut macht, sich der Trauer zu nähern.
 
Andreas Fröhlich
Prof.(em) Dr. Dr. h.c.
Kaiserslautern

Praxisbuch Trauercafé: Grundlagen und Methoden

Erschienen im Mai 2018
von Mechthild Schroeter-Rupieper (Autor)
Taschenbuch: 14 €
zzgl. Versandkosten

Trauercafés bieten einen niedrigschwelligen Rahmen, in dem Trauernde ein offenes Ohr finden, ihren Gefühlen Raum geben können und Menschen treffen, die auf einem ähnlichen Weg sind. Mechthild Schroeter-Rupieper teilt in ihrem neuen Buch ihre Erfahrungen mit dieser offenen Form der Trauerbegleitung. Sie erläutert fundiert alle Hintergründe, die zu beachten sind: Trauermodelle, Zielgruppen, Vorbereitungen, Fallstricke usw. Im Praxisteil zeigt sie lebendig und anschaulich Methoden, die sich für diese Form der Begleitung von Trauernden bewährt haben.

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Geschichten, die das Leben erzählt, weil der Tod sie geschrieben hat

von Mechthild Schroeter-Rupieper

€ 18,00 inkl. MwSt.
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erschienen 2017, 2. Auflage 2018
160 Seiten, Hardcover, zweifarbig
ISBN: 978-3-8436-0882-4

»Wie halten Sie das aus, die ganze Traurigkeit, in Ihrem Job?«, wird die Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper oft gefragt. Dabei geht es oft sehr fröhlich zu in ihrer Arbeit, auch wenn die Trauer deshalb nicht wegzudenken ist. Und das zeigt sie in diesen lustigen und traurigen, tiefen und alltäglichen, schönen und manchmal skurrilen Geschichten aus ihrem ganz normalen Arbeitsalltag. »Leben und Tod, Lachen und Weinen gehören einfach zusammen«, sagt sie. Und daher können diese Erfahrungen helfen, dem Tod wieder einen Platz in unserem Leben zu geben. »Ein buntes und tiefes Buch über das Leben und den Tod und dass das eine ohne das andere nicht zu haben ist«.

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Praxisbuch Trauergruppen

von Mechthild Schroeter-Rupieper
Grundlagen und kreative Methoden für Erwachsene, Jugendliche und Kinder

Taschenbuch: 18 €
zzgl. Versandkosten
Erschienen am 22.9.2015
Patmos-Verlag, 09/2015
ISBN-13: 9783843606745
Bestellnummer: 7613430
Umfang: 176 Seiten

Durch die Trauer verbunden und doch geprägt von einer einzigartigen Geschichte: In Trauergruppen treffen sich Menschen, die eine einschneidende Erfahrung teilen und doch auch ganz unterschiedlich sind. Wie gelingt es, einen Raum zu schaffen, in dem der Schatz der gemeinsamen Erfahrung gehoben werden kann? Wie können gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse und Geschichten gewürdigt werden? Leiterinnen und Leitern von Trauergruppen, Lehrenden und Seelsorgenden vermittelt Mechthild Schroeter-Rupieper fundiert und praxisbezogen alle wichtigen Grundlagen. In mehreren Abfolgen von Gruppentreffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellt sie zudem kreative Methoden vor, die Trauernde mit sich selbst in Kontakt bringen und den gegenseitigen Austausch anregen.

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DOWNLOADS

Folgende Arbeitsblätter gehören zu meinem neuen Buch und Sie als Leser dürfen diese gerne nutzen.

Eigenschaften.pdf
Gedanken.pdf
Karte.pdf
Mensch.pdf
Plan.pdf
Schatzkiste.pdf
Selbstfürsorge.pdf
Todesverständnis.pdf
Trauertypen.pdf

Niemals geht man so ganz

Ein Buch voller Erinnerungen
von Mechthild Schroeter-Rupieper
Illustriert von Rita Efinger-Keller

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A]
CHF 28,90 [CH]
zzgl. Versandkosten
Format 16 x 24 cm
ca. 128 Seiten, durchgehend
vierfarbig gestaltet, Hardcover
Erschienen im September 2012
ISBN 978-3-8436-0225-9

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Trauer-Buch | Für immer anders

Das Buch für Familien in Zeiten der Trauer und des Abschieds
von Mechthild Schroeter-Rupieper
Patmosverlag, Auflage: 3

Trauer kann man nicht schönreden, nicht wegreden. Sie geht nur vorbei, indem man trauert. Um das leben zu können, brauchen gerade Familien eine Möglichkeit, gemeinsam mit Verlust, Abschied und Tod umgehen zu lernen und auch einen Ausdruck dafür zu finden.

In diesem Buch der Trauer finden sich Anregungen, miteinander ins Gespräch zu kommen, damit Eltern ihre Kinder und Kinder ihre Eltern in ihrer Trauer verstehen können. Zudem bietet es Ideen für Eltern und Kinder, die Trauer gemeinsam zu feiern und zu gestalten.

GÜNTHER JAUCH
"... auch in Ihr Buch habe ich schon hineingeschaut. Ich finde Ihre Arbeit absolut förderungswürdig."

AUSZEICHNUNG
Das Trauerbuch "Für immer anders" wurde vom Borromäusverein zum "Sachbuch des Monats" ausgezeichnet. (Als Sachbuch des Monats zeichnet der Borromäusverein e.V. monatlich einen Titel aus, der aus christlicher Sicht einen besonderen Beitrag zu einem gelingenden Leben leistet oder zu einem besseren Verständnis unserer Welt beiträgt.)

Rezension bei www.socialnet.de

Für immer anders
Das Trauer-Buch für Familien in Zeiten des Abschieds
ISBN-10: 3796614566
ISBN-13: 978-379661456

18 €
zzgl. Versandkosten

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Der Familientrauerkalender

Wenn ein Familienmitglied stirbt, ist nichts mehr wie zuvor. Der Alltag, wie ihn alle kannten, bricht zusammen. Gemeinsam müssen sich nun alle auf den Weg machen in eine ganz neue Art von Familienleben. Dieser immerwährende Kalender unterstützt trauernde Familien in dieser schweren Phase.

Gestaltungsideen und Rituale, passend zu jeder Jahreszeit, ermöglichen Eltern und Kindern, die Trauer gemeinsam und jeder für sich auszudrücken und wieder in ein - neues, anderes - Leben zurückzufinden. So der Klappentext des Familientrauerkalenders. Und tatsächlich, jeder Monat hilft beim Erinnern und hält eine Idee wie das veränderte Leben, trotz Verlust und Trauer, wieder gelingen kann bereit.

Der Kalender lädt auch dazu ein, ihn mit Eigenem, Erinnerungen, Gedanken, Symbolen, zu füllen bzw. weiter zu gestalten. So könnte man z. B. im Januar über den traurigen Mund auch noch einen lachenden Mund zeichnen und beide Seiten des Lebens, Weinen und Lachen, Freude und Trauer werden sichtbar. Im Mai könnte das Herz (Mein Herz ist voll, wenn ich an ... denke.) aufgeklebt werden oder im August wäre es möglich, eine Muschel, eine getrocknete Blume aus dem Urlaub mitzubringen und aufzukleben..

Ich kann mir gut vorstellen, den Kalender betroffenen Menschen zu schenken, werde die Gedanken, Ideen und Rituale aber auch in den Religionsunterricht einbringen. Mit Hilfe des Kalenders wäre es auch möglich "Sonntage des Lebens und der Erinnerungen" zu feiern und innerhalb eines Jahres die Gedanken in die Sonntagsgottesdienste einfließen zu lassen.

Doris Gilgenreiner, Dipl.-Päd., derzeit im Lehrgang "... und plötzlich wird alles anders." Krisen- und Trauerbegleitung in der Schule, an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, Institut in Feldkirch, Österreich.

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Trauerbücher von Mechthild Schroeter-Rupieper empfohlen

Warum gerade du? Persönliche Antworten auf die großen Fragen der Trauer

von Barbara Pachl-Eberhart

Das Buch ist eine einfühlsame Hilfe für die schwerste Zeit des Lebens.

Warum musstest du sterben? Warum hört der Schmerz nicht auf? Werde ich jemals wieder glücklich sein? … Die großen existenziellen Fragen der Trauer – Barbara Pachl-Eberhart musste sie sich allesamt stellen und ihre eigenen Antworten darauf finden. Nachdem sie ihren Mann und ihre beiden Kinder bei einem Unfall verloren hatte, stand auch ihr Leben plötzlich still.

Heute, sechs Jahre später, ist sie eine Frau, die aufgrund ihrer erschütternden Grenzerfahrung große Weisheit und eine heilsame Gefühlskraft weitergeben kann.

Ihr neues Buch ist ein Schatz für alle Trauernden und ihre Begleiter. Geschrieben aus einer unermesslichen Tiefe des Erlebens, vermag es Trost und neue Zuversicht zu spenden.

Literatur und Filmliste

(Herzlichen Dank an www.trauernde-geschwister.de)

Sachbücher zu Trauer bei Kindern
Jamice Harris Lord: Nicht einmal ein Abschiedswort. Kreuz Verlag
Juliet Cassuto Rothman: Wenn ein Kind gestorben ist. Herder Verlag
Doris Wolf: Einen geliebten Menschen verlieren. PAL Verlag
Carol Staudacher: Tage der Trauer, Tage der Heilung. Scherz Verlag
Jochen Jülicher: Es wird alles wieder gut, aber nie mehr wie vorher. Echter Verlag
Patricia Kelley: Trost in der Trauer. Knaur Verlag
Verwaiste Eltern München: Überall deine Spuren. Don Bosco Verlag
Monika Specht-Tomann: Wege aus der Trauer. Kreuz Verlag

Geschwistertrauer und Literatur für erwachsene Geschwister:
Uwe Hermann: Kinder sterben anders. Gütersloher Verlag
Michaelena Mundy: Traurigsein ist okay. Silberschnur Verlag
Marie Schins: Und wenn ich falle. dtv Verlag
Gabriela Maria Harder: Sterben und Tod eines Geschwisters. Pro Juventute Verlag
M. Baßler: Warum gerade mein Bruder? Rowolth Verlag
Jean Edern-Hallier: Der zuerst schläft, weckt den andern. Suhrkamp Verlag
Justine Piccardie: Noch einmal deine Stimme hören. Hoffmann & Campe Verlag
Gabriele Wohmann: Abschied von der Schwester. Pendo Verlag
Roswitha Quadflieg: Der Tod meines Bruders. Luchterhand Verlag

Jugendliteratur/Romane

Geschwistertod durch Unfall
Arno Bohlmeijer: Ich muss dir etwas Trauriges erzählen. Anrich Verlag
Ralf Doecker: Lächeln im November. Arena Verlag
Ralf Doecker: Oh, Maria. Hoch Verlag
Jean Ferris: Warum du und nicht ich? Omnibus Verlag
Monika Feth: Und was ist mit mir? Sauerländer Verlag
Ursula Kaletta: Kein Tag mehr mit Rolf. Ludwig Auer Verlag
Klaus Kordon: Brüder wie Freunde / Einer wie Frank. Beltz & Gelberg Verlag
Sita Jucker: Und wo ist Sina jetzt? Zürcher Lehrmittelverlag,
Bettina Obrecht: Ein Tigermini für Pia. Oetinger Verlag
Peter Pohl: Kinna, Du fehlst mir, du fehlst mir! dtv Verlag
Jutta Treiber: Die Blumen der Engel. Anton Betz Verlag
Marie-Louise Wolfing: Barbara, ein Mädchen nimmt Abschied. Knaur Verlag

Tod eines Geschwisters als Folge einer Krebserkrankung
Wolfgang Gabel: Ein hoffnungsloser Fall. Benziger Verlag
Morris Gleitzman: Zwei Wochen bei der Queen. Anrich Verlag
Cynthia Grant: Abschied von Helen. Bastei Lübbe Verlag
Rolf Krenzer: So war das mit Tommy. Arena Verlag
Torun Lian: Es sind die Wolken, die die Sterne bewegen. Kleiner Bachmann Verlag
Lois Lowry: Sommer, letztes Jahr. dtv pocket Verlag
Stephan Marti: Gestorben wird morgen. Rex Verlag
Gudrun Mebs: Birgit - eine Geschichte vom Sterben. Carlsen Verlag
Harald Rosenlow: Einschnitte. Loewe Verlag
Katrien Seynaeve: Eine Wolke zum Abschied. Herder Verlag
Ted van Lieshout: Bruder. Middlehauve Verlag
Zeevaert: Max, mein Bruder. Arena Verlag
Peter Pohl: Ich werde immer bei euch sein. Arena Verlag

Tod eines behinderten Geschwisters
Diane Broeckhoven: Auf Wiedersehen, Vogelkind! Wittig Verlag
Berlie Doherty: Taube im Sommerlicht. Ueberreuter Verlag
Monika Feth: Fee - Schwestern bleiben wir immer. Bertelsmann Verlag
Elisabeth Laird: Ben lacht. Oetinger Verlag
Marjalena Lembcke: Als die Steine noch Vögel waren. dtv Verlag
Solfried Ruck: Gänseblümchen für Christine. Georg Bitter Verlag

Tod eines Geschwisters nach langer Krankheit
Viveca Sundvall: Mein Bruder ist immer noch mein Bruder. Oetinger Verlag
Tod eines Geschwisters durch plötzlichen Kindstod/Totgeburt
Anna Duner: Regenbogenwetter. Brockhaus Verlag
Heidi Glade-Hasenmuller: Ein Sonntag im September. Georg Bitter Verlag
Isolde Heyne: Schattenschwester. Erika Klopp Verlag
Christa Ludwig: Links neben Cori. Anrich Verlag
Victor Kelleher: Als Laura nicht mehr bei uns war. Sauerländer Verlag
Patricia Mac Lachlan: Schere, Stein, Papier. Hanser Verlag
Ulf Stark: Meine Schwester ist ein Engel. Carlsen Verlag
Kari Vinje: Pelle und die Geschichte mit Mia. Brunnen Verlag

Nachtodkontakte und Leben nach dem Tod
Interessante Bücher, um sich mit dem Thema Leben nach dem Tod auseinanderzusetzen
Bill Guggenheim: Trost aus dem Jenseits. Scherz Verlag
Elisabeth Kübler Ross: Über den Tod und das Leben danach. Silberschnur Verlag
Dr. med. Raymond Moody: Leben nach dem Tod. Rowolth Verlag
Dr. med. Raymond Moody: Das Licht von drüben,. Rowolth Verlag
Cherie Sutherland: Tröstliche Begegnungen mit verstorbenen Kindern. Scherz Verlag

Filmtipps:
•Hinter dem Horizont: Spielfilm mit Robin Williams über das Leben nach dem Tod,
(ausgezeichnet mit dem Oskar)
•Nur mit dir: Spielfilm nach einem Roman von Nicholas Sparks
•Das Zimmer meines Sohnes: Spielfilm aus Italien, ausgezeichnet mit der
Goldenen Palme 2001 als bester Film
•Im Zeichen der Libelle: Film mit Kevin Costner
 

"Vier minus drei"

zusammengestellt von Mechthild Schroeter-Rupieper

"Vier minus drei"
Ein Buchtitel, der alles sagt, denn vier minus drei = eins. Eine blieb allein zurück, als Heli, der Ehemann, Timo der Sohn und Fini, die kleine Tochter bei einem Autounfall starben. Es könnte allerdings auch bedeuten: Nach dem Tod sind wir Eins, gemeinsam, trotz der Trennung.

Die Wienerin Barbara Pachl-Eberhart hat im März 2008 Mann, Sohn und Tochter verloren. Wenige Tage nach dem Unfall verfasste sie einen offenen Brief an Freunde und Bekannte, der sich in rasender Geschwindigkeit über das Internet verbreitete, eine Weile später erschien ihr Buch.

Barbara Pachl-Eberhart wagt es, die Themen Tod und Verlust neu zu denken. Sie spart keinesfalls den Schmerz aus, zeigt jedoch die vielen kleinen Wege auf, die sie immer wieder aus der Trauer und der Depression hin zur Lebensbejahung führten.

Die 1974 in Wien geborene Autorin und Musikerin arbeitete seit 2000 als Rote Nasen Clowndoctor. Heute arbeitet Sie u.a. als Atem- und Körpertherapeutin nach Middendorf und als Dialogkreisbegleiterin nach Bohm. 2009 erhielt sie den "Leading Ladies Award", einem der wichtigsten österreichischen Frauenpreise, persönlich verliehen von der Gattin des Bundespräsidenten.

Tod und Trauer

Geht Sterben wieder vorbei?
Ein Sachbilderbuch, das Kinderfragen zu Tod und Trauer beantwortet. Von der erfahrenen Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper geschrieben und Imke Sönnichsen illustriert. Einzigartig: Geschichte und echte Kinderfragen in einem Buch Marlene und Paul lieben ihren Uropi über alles, auch wenn sie nicht mehr zusammen mit ihm Tomaten pflanzen und daraus Ketchup machen können. Jetzt ist er sehr schwach. Wenig später stirbt er und die Kinder erleben, was danach passiert: wie der Bestatter zu ihnen nach Hause kommt, wie die Beerdigung abläuft, warum man anschließend noch zusammenkommt. Aber auch, wie sie die Erinnerung an ihn bewahren können.

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Nie mehr Wolkengucken mit Opa
Lilli liebt ihren Opa über alles. Mit ihm kann sie stundenlang auf der Schaukel sitzen und Wolken gucken – niemand entdeckt darin so schöne Figuren wie er. Doch jetzt ist Opa tot und niemand kann Lilli sagen, wohin er gegangen ist. Lilli ist wütend, schließlich hatten Opa und sie noch so viel zusammen vor. Erst allmählich versteht Lilli, dass Opa nie mehr zurückkommen wird. Traurig nimmt sie auf der Beerdigung Abschied. Eins weiß sie jedoch ganz sicher: Sie wird Opa niemals vergessen, auch wenn er beim Wolkengucken nicht mehr neben ihr sitzt. Ein tröstliches Bilderbuch von Martina Baumbach  über den Verlust des Opas.

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Abschied, Tod und Trauer (Wieso? Weshalb? Warum?, Band 42)
Der Tod macht uns sprachlos, doch Kinder fragen trotzdem: Was passiert, wenn man stirbt? Wie trauern wir? Darf ich lachen, wenn ihr traurig seid? Was ist eine Beerdigung? Dieses Buch bietet Antworten und hilft dabei, mit Kindern offen und ehrlich über den Tod zu sprechen. Mit einfühlsamen Bildern und Sachtexten.

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Der Baum der Erinnerung
Das Bilderbuch von Britta Teckentrup vermittelt einfühlsam Kindern ab 4 Jahren, aber auch Erwachsenen, dass der Tod eines geliebten Menschen keinen endgültigen Abschied bedeutet. Die zeitlose Botschaft wird durch die Perspektive von Waldtieren erzählt, deren Freund gestorben ist. Die ruhigen Illustrationen von Britta Teckentrup unterstreichen die poetische Geschichte.

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Die Regenbogenbrücke: Ein kleiner Hase in Trauer
Seit dem Tod seines besten Freundes ist der kleine Hase von einer tiefen Traurigkeit befallen. Durch einige neue Erfahrungen, die er nach und nach macht, findet er einen Weg seinen Verlust annehmen zu können und seinen Kummer zu überwinden. Das Bilderbuch von Celina del Amol vermittelt indirekt die Traueraufgaben, die nach einem Verlust anstehen.

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Opas Reise zu den Sternen
Alle Menschen sind Sterne, bevor sie auf die Erde kommen – das glaubt zumindest Jakobs Papa. Und da ist für den Jungen alles klar: Der Opa ist einfach wieder zu seinen Freunden zurück in den Himmel. Papa sagt, Tod ist nur ein Wort. Es bedeutet, dass die Zeit auf der Erde zu Ende ist. Für den Opa hat jetzt die Zeit bei den Sternen angefangen. Mit dieser berührenden Geschichte von Anja Kieffer von den Sternen haben Erwachsene die Möglichkeit, Kindern eine hoffnungsvolle Erklärung zu vermitteln, warum ein vertrauter Mensch gestorben ist und was nun mit ihm passiert. Und dann ist da noch die Beerdigung und ganz viel Angst und Traurigkeit: Dieses sensibel geschriebene und illustrierte Kinderbuch greift diese Emotionen auf und macht ein tröstliches Verstehen möglich.

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Ein Himmel für Oma
Eines Morgens sitzt Chaja, Omas kleiner gelber Vogel, nicht mehr auf ihrer Stange. Sie ist krank. Und wenig später stirbt sie. „Musst du auch einmal sterben?“, fragen Valentin und Lena ihre Oma besorgt. Oma nickt. „Aber wisst ihr, Chaja lebt in unseren Herzen weiter, weil wir sie so lieb haben“, sagt sie. Und so wie der kleine Vogel lebt auch Oma nach ihrem Tod in Valentins und Lenas Erinnerung fort. Ein Bilderbuch von Antonie Schneider.

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Für immer
Ein traurig-schönes und sehr besonderes Bilderbuch von Kai Lüftner, das poetisch von einem großen Verlust und dem Gefühl der Trauer erzählt und davon, wie sprachlos die ganze Welt dem kleinen Egon begegnet, als sein Papa gestorben ist. Egons Papa kommt nie mehr wieder. Er ist weg. Für immer. Gegen das »Für immer« gibt es keine Tabletten. Es wird nie wieder so sein, wie es war, sagt Mama. Aber es wird weitergehen. Aber warum sind die Menschen plötzlich so komisch? Es gibt die Flüsterer, die immer nur sagen »Das arme Kind« und die Grinser. Und die Armee der Sprachlosen. Das sind die meisten. Es ist schwer darüber zu sprechen, dabei ist es so einfach: Papa kommt nie wieder.

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Weil du mir so fehlst
Jedes Kind darf traurig sein. Kinder sind traurig, wenn ihnen etwas verloren geht, wenn etwas zu Ende geht, wenn ein lieber Freund oder Verwandter plötzlich nicht mehr da ist. Aber manchmal sind Trauer und Verlust zu groß, um gut bewältigt zu werden. Mit diesem Buchvon Ayse Bosse  lernen Kinder, besser mit Traurigkeit umzugehen. Und Erwachsene lernen, besser mit der Traurigkeit der Kinder umzugehen. Und schließlich wird auch gemeinsam wieder gelacht.

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Kommt Papa gleich wieder?
Alex ist erst drei Jahre alt, als sein Vater einen schweren Herzinfarkt erleidet. Ganz allein schafft er es, Hilfe zu holen, doch sein geliebter Papa stirbt noch im Krankenwagen. Das illustrierte Buch erklärt Kindern in altersgerechten Worten den (plötzlichen) Tod eines nahestehenden Menschen und versucht behutsam Antworten zu geben auf die Fragen, die Kinder in so einer Situation beschäftigen: Wirst Du auch sterben, Mama? Wer kümmert sich dann um mich? Wann muss ich sterben? Erwachsene erhalten mit dem Buch von Elke Barber Hilfestellung, um Kinder in ihrer Trauer zu begleiten.

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Abschied von Mama
Jule ist traurig. Ihre Mama hat Krebs und wird bald sterben. Das will Jule nicht. Sie braucht ihre Mama. Mama verspricht: "Wenn du sehr traurig bist, schicke ich dir einen bunten Schmetterling vorbei. Er bringt dir Freude und kommt aus dem Land hinter den Träumen. Dann weißt du, dass ich an dich denke."
Als Jules Mama stirbt, ist es nicht einfach, ohne sie zu leben. Jule vermisst sie so furchtbar, dass ihr Bauch immer wieder wehtut. Wie gut, dass Papa für Jule da ist und weiß, wie er sie trösten kann. "Abschied von Mama - Das Bilder-Erzählbuch von Sigrun Eder zum Trösten und Erinnern für Kinder, die ihre Mama verlieren" begleitet traurige Kinder ab etwa sechs Jahren. Die Mit-Mach-Seiten zum Malen, Aufschreiben und Reden helfen, besser mit dem Verlust zurechtzukommen und die geliebte Mama in lebendiger Erinnerung zu behalten.

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Der Tod auf dem Apfelbaum
Ein gutes Leben braucht sein Ende
Ein alter Fuchs fängt ein Zauberwiesel. Er lässt es wieder frei, weil es ihm verspricht, dass ab sofort jeder Apfeldieb auf seinem Baum kleben bleibt – für immer und ewig. Von da an kann er ungestört sein Obst genießen … bis sein Tod kommt, ihn zu holen. Der Fuchs will noch nicht sterben. Er bittet den Tod, ihm einen letzten Apfel zu pflücken: Jetzt sitzt der Tod auf dem Baum fest, und der Fuchs triumphiert. Aber er wird älter. Seine Frau stirbt, die Kinder werden alt, und er gehört nirgends mehr dazu. Soll das endlos so weitergehen? Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen. Kathrin Schärer greift ein altes Märchenmotiv auf. Sachte und mit Schalk erzählt sie davon, dass der Tod zum Leben gehört.

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Wie lange dauert Traurigsein?
Was mache ich, wenn jemand geht? Ein Buch von Maria Farm über die Trauer.
Jedes Jahr verlieren viele Tausende Kinder bei uns ihren Vater, ihre Mutter, ihre Großeltern oder eine andere Person, die sie sehr lieb gehabt haben. Maria Farm, eine erfahrene Kinderpsychologin, kennt die Gefühle, die Kinder in einer solchen Situation bewegen, ihre Ängste, ihre Wut und ihren Kummer. Sensibel setzt sie sich mit allen Fragen rund um das Sterben, den Tod und das Traurigsein auseinander und zeigt den jungen Lesern Wege auf, mit ihrer Trauer umzugehen und wieder Hoffnung zu schöpfen.

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Knietsche und der Tod
Knietzsche-Erfinderin Anja von Kampen schenkt der Welt das erste kinderfreundliche Nachschlagewerk über den Tod. Ehrlich, liebevoll, tröstend, spannend und sogar manchmal lustig. Der Tod ist die normalste Sache der Welt, meint Knietzsche. Er kann an jeder Ecke lauern und sollte kein Tabuthema sein. Deshalb lädt Knietzsche Kinder und auch Erwachsene dazu ein, mit ihm zusammen dem Tod ins Auge zu schauen. Was passiert ganz genau, wenn jemand stirbt? Was haben Maden damit zu tun und wieso beweist die Mathematik, dass Sterben eine schlaue Sache ist? Wie wird man in den unterschiedlichen Religionen bestattet und was für Bräuche gibt es bei uns und in anderen Ländern? Was bedeuten Worte wie Sepulkralkultur, Pietät oder Sternenkinder? Neben todsicheren Tatsachen zieht Knietzsche Tipps und Tricks aus der Tasche, wie man wacker durchs Leben kommt, obwohl der Tod gerade alles total durcheinanderbringt.

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Papa, wo bist du?
Ein Kinder-Sach-Buch von Uwe Saeger, das sich sowohl an Kinder und Jugendliche allen Alters als auch an Erwachsene und sozialpädagogisch Tätige im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich richtet.

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Männer weinen
Vor seinem ersten Tag an einer neuen Schule ist Levi ganz mulmig zumute. Da sagt sein Papa in seiner Hilflosigkeit: "Männer weinen nicht!" Doch auf seinem Schulweg beobachtet Levi überall Männer, die ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Als Levi am Nachmittag nach Hause kommt, hat sein Papa Tränen in den Augen und beide verstehen: Männer weinen, und das ist vollkommen okay... Ein gutes Buch zur Jungen-, bzw. Männertrauer von Jonty Howley

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Ein Stern namens Mama
Bald wird Ruben sechs Jahre alt und das ist ein ganz besonderer Geburtstag, es ist nämlich sein erster Geburtstag ohne Mama. Mama ist an Krebs gestorben und jetzt ein Stern am Himmel, das hat sie selber beim Abschied gesagt. Klar, dass Ruben an seinem Geburtstag abends mit Louise und Papa in den Garten gehen und zu den Sternen aufblicken wird!

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Einfach so weg
Jeder darf traurig sein. Viele erleben einen Verlust und werden konfrontiert mit intensivsten Gefühlen von Leere, Angst, Vermissen, Einsamkeit und Wut. Viele haben niemanden, um dies zu teilen. Dieses Buch wurde von Ayse Bosse extra mit Jugendlichen für Jugendliche konzipiert. Mit Kurzgeschichten, Liedtexten, Gedichten, Comics, Kreativ-Seiten und viel Platz für eigene Gedanken.

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Oma war die Beste
Oma Hanni ist alt und kann nicht mehr alles alleine machen. Deshalb hilft Schwester Katrin, die als Palliativpflegerin bei einem Hilfsdienst für Hauskrankenpflege arbeitet, schon seit längerer Zeit, Oma daheim zu pflegen. Das ist gut für die ganze Familie, denn auch Opa ist nicht mehr der Jüngste und Mama und Papa haben sehr viel zu tun. Obwohl Oma dement ist und viele Dinge vergisst, kann sie sich noch gut an Geschichten von früher erinnern und erzählt sie gerne. Meistens liegt Oma im Bett, und eines Tages spricht sie mit ihrem Enkelsohn Elias auch über das Sterben und Leben. Elias will nicht, dass seine Oma stirbt, denn er hat sie doch so lieb. Aber Oma sagt, dass das Sterben zum Leben dazugehört. Elias beschließt, seiner Oma ein ganz besonderes Andenken zu gestalten, und auch Oma Hanni übergibt Elias ein wichtiges Geschenk. Einige Tage später stirbt Oma Hanni zu Hause und die ganze Familie ist furchtbar traurig. Alle trösten sich gegenseitig, und Elias lernt in vielen Gesprächen, dass die Menschen ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was nach dem Tod geschieht. Mit der Zeit können auch Elias, seine Schwester Malin und die anderen wieder fröhlich sein, mit Oma im Herzen. Und schließlich überrascht Mama die ganze Familie mit einer wundervollen Neuigkeit.

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Leni und die Trauerpfützen
Lenis liebste Hundefreundin Frieda ist gestorben, ihr Korb ist leer. Lenis Gefühle spielen verrückt, manchmal ist es so, als zerspringe sie vor lauter Gefühlen im Bauch. Leni braucht Erwachsene, die sie verstehen! Kinder trauern anders als Erwachsene - in einem Moment spielt, lacht und singt das Kind, im nächsten ist es von Trauer und Schmerz regelrecht überwältigt. Dieses abrupte Wechselbad von tiefer Trauer und verspielter Fröhlichkeit, mit dem Kinder oft auf einen Verlust reagieren, irritiert nicht nur die erwachsenen Begleiter, sondern auch die Kinder selbst. Dieses einfühlsame und gleichzeitig frech illustrierte Kinderbuch hilft Kleinen und Großen gleichermaßen behutsam, im Einklang mit ihren Gefühlen durch eine schwierige Zeit zu kommen und zu verstehen, wie Traurigsein funktioniert. Leni lernt, dass es völlig in Ordnung ist, in diese große Trauerpfütze zu platschen - und auch wieder herauszuspringen!

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Tschüss Oma
In „Tschüss Oma“ erzählt ein Kind die Geschichte seiner Oma, so wie Oma war, als sie noch gesund war. Doch dann wird Oma krank, sehr lange krank und eines Tages erfährt die Familie, dass Oma nicht mehr gesund wird. Oma wird auf eine Palliativ-station verlegt, das Kind erlebt diese Phase sehr intensiv und kann einen Weg finden, mit der Situation umzugehen. Oma stirbt und dieses Buch zeigt erste Schritte in der Trauerarbeit, die gemeinsam mit den Eltern gegangen werden können.

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Über den großen Fluss
»Ich muss jetzt gehen« sagte der Hase. »Und ich kann dich nicht mitnehmen.« Der Abschied für immer macht den Waschbären sehr traurig. Text und Bild geben der Trauer Raum, erzählen aber auch davon, wie die Zurückbleibenden sich beistehen und wie sie aus ihren Erinnerungen an den Hasen neuen Mut schöpfen. Nach einem schweren Tag, der die Freunde einander auch näher bringt, schlafen sie spät nachts ein - getrost und getröstet. Ein Geschichte, die faszinierend selbstverständlich von der Hoffnung über den Tod hinaus erzählt, ohne diese grundmenschliche Zuversicht durch Dogmen einzuengen. Ein Bilderbuch, das dadurch auch Kirchenferne anspricht und ideal ist für Gruppen mit Kindern aus unterschiedlichsten Familien.

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Warum bist du traurig, Opa
Krümel redet so gerne mit seinem Opa, doch der arbeitet im Garten und hört ihm gar nicht mehr zu. Krümel möchte seinen Opa aufmuntern und spielt mit ihm „Meine liebsten drei …“. So taut Opa langsam auf. Er geht mit seinem Enkel in den Zoo und die beiden haben zusammen so viel Spaß wie früher. Am Abend fragt Krümel seinen Opa, welche seine drei Lieblingsomas sind, und Opa wird wieder ganz traurig. Denn Krümels Oma lebt nicht mehr und Opa vermisst sie sehr. Aber die Erinnerung an Oma und die Liebe, die sie für Krümel empfand, trösten die beiden.

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Lass mich einfach traurig sein
Lass mich einfach traurig sein ist ein Bilderbuch von Kristin Heitmann für Kinder, die mit einer traurigen Situation fertig werden müssen. Das Buch soll ihnen den Mut und den Raum geben, ihre Trauer zuzulassen und Hoffnung geben, dass es irgendwann leichter wird. Das Buch richtet sich primär an Kinder, findet aber auch bei Erwachsenen durch seine klare Grafik hohen Anklang.

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Und was kommt nach Tausend?
Für Lisa ist Otte der Größte. Er weiß auf alle ihre Fragen eine Antwort und ist für jeden Spaß zu haben. Aber eines Tages kommt Otto nicht mehr zu Lisa in den Garten. Er wird sterben. Lisa spricht ein letztes Mal mit ihm über das Leben und darüber, was danach passiert. Nach Ottos Tod ist Lisa sehr traurig und fühlt sich von ihm alleingelassen. Doch dann begreift sie, dass er immer noch da ist - in ihrem Herzen.

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Voll doof tot zu sein, wenn alle traurig sind
von Whisper von Soul
Niemand mag es sich vorstellen und doch passiert es jeden Tag: Ein Kind stirbt aufgrund einer Krankheit, durch einen Unfall oder es hat sich entschieden, freiwillig aus dieser Welt zu gehen.

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Adieu, Herr Muffin
von Ulf Nilsson, Anna-Clara Tidholm und Ole Könnecke.
Ein schönes Buch über alt werden, sterben, traurig sein und Hoffnung bekommen.

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Traurig sein ist okay!
Ein Trauer-Begleitbuch für Kinder, die einen Verlust erleben von Michaelene Mundy von Sequoyah.
Ein sehr guter Ratgeber über Trauer für Familien und Helfer.

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Ente, Tod und Tulpe
von Wolf Erlbruch, Verlag Antje Kunstmann.
Ein wunderbares Hospizbuch, das die Annäherung an den Tod liebevoll aufzeigt. Eher für Begleiter, Sterbende und Hospize geeignet. Kein Buch für den Kindergarten oder die Prävention.

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Sarahs Mama: Wenn die Mutter stirbt
ein Kinderbuch von Uwe Saegner von Der Hospiz Verlag.
Sarahs Mama stirbt und wird so sehr vermisst. Das Kind geht mit der Trauerbegleiterin durch das Leben und entdeckt die Mama im Herzen.

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Tschüss Oma
Ein Kinderbuch zu Trauer und Abschied von Eva Höschl und Nana Kutschera von Der Hospiz Verlag.
Oma verstirbt auf der Palliativstation. Ein Buch, das erste Schritte der Trauerarbeit von Kindern mit ihren Eltern aufzeigt.

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Nie mehr Oma-Lina-Tag?
von Hermien Stellmacher und Jan Lieffering von Gabriel Verlag.
Als Oma stirbt, erbt Jasper ihr Pfannkuchenrezept ...und bereitet die Pfannkuchen beim Beerdigungskaffee zu. Ein gutes Buch, das Trauer und Rituale erklären hilft.

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Wo die Toten zu Hause sind
Religion in den Lebenswelten der späten Moderne von Nina Hammerle und Christine Hubka von Tyrolia
Ein religiöses Bilderbuch. Ein Buch, das die Kinder in meiner Praxis lieben.

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Wenn Kinder nach dem Sterben fragen
Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher von Daniela Tausch-Flammer und Lis Bickel von Herder, Freiburg. Ein guter Ratgeber für Eltern, Erziehende und Trauerbegleiter.

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Kinder trauern anders
Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten von Gertrud Ennulat von Herder, Freiburg. Ein guter Ratgeber für den Umgang mit trauernden Kindern.

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Abschied von der kleinen Raupe
von Heike Saalfrank und Eva Goede von Echter.
Eine wunderschöne Fabel von Tod und Auferstehung - erklärt am Beispiel der kleinen Raupe, die nach dem Tod ein Schmetterling wird: von den Freunden gespürt, aber nicht erkannt wird. Allerdings kein Buch für das Kindergartenalter, weil das Geschehen des Todes nicht verdeutlich wird. Für junge Kinder ist es zu abstrakt.

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Abschied von Opa Elefant
Eine Bilderbuchgeschichte über den Tod von Isabel Abedi und Miriam Cordes von Ellermann.
Opa Elefant verabschiedet sich von seinen Enkelkindern. Er erklärt Abschied, Tod und Hoffnung auf ein Wiedersehen. Es werden sämtliche religiöse Hoffnungsbilder benannt ohne eines davon in den Vordergrund zu stellen.

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Ich will dich nicht vergessen
Ein Begleiter durch die Zeit der Trauer und des Abschiednehmens von Jo Eckardt von Gütersloher Verlagshaus. Eines der besten Erinnerungsbücher für Erwachsene. Regt auch zum Fragen in der Trauerbegleitung an.

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Wohnst du jetzt im Himmel?
Ein Abschieds- und Erinnerungsbuch für trauernde Kinder von Jo-Jacqueline Eckardt von Gütersloher Verlagshaus. Eines der besten Erinnerungsbücher für Kinder. Regt auch zum Fragen in der Trauerbegleitung an.

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Eines Morgens war alles ganz anders
von Barbara Davids und Gabriele Münzer von Lambertus-Verlag.
Der Vater von Anna stirbt durch einen Unfall. Anna ist traurig, teilt die Traurigkeit aber vorerst nicht mit der Mutter. Das macht Angst und noch trauriger. Erst gemeinsames Weinen hilft beiden. Ein wichtiges Buch, was deutlich macht. Gemeinsame Trauer ist wichtig.

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Tod und Leben - Mit Kindern in der Grundschule Hoffnung gestalten
von Martina Plieth und Ulrike Itze von Auer Gmbh.
Eine Lebenshilfe und Unterrichtshilfe für Lehrer.

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Abschied von Tante Sofia
von Hiltraud Olbrich; Astrid Leson von Kaufmann.
Anfangs erhalten die Leser durch Tante Sophia einen Einblick, was Tod und Trauer bedeuten kann. Dann stirbt auch die alte Tante. Das Buch ist religiös geprägt und führt die Leser gut an das Thema heran.

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Abschied von Rune
von Marit Kaldhol und Wenche Oeyen von Heinrich Ellermann Verlag.
Rune, ein Grundschulkind ertrinkt. Sarah, die Freundin findet ihn und erhält im Laufe des Buches gute Begleitung und Hilfe durch die Mutter.

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Hat Opa einen Anzug an?
von Amelie Fried und Jacky Gleich.
Mein Lieblings-Bilderbuch. Jede Seite kann ein Projekttag im Kindergarten, eine Unterrichtsstunde in der Schule, von Förderschule bis Gymnasium sein. Absolut empfehlenswert!

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Leb wohl, lieber Dachs
von Susan Varley. Ein wunderbares Buch, das den Wert der Erinnerungen aufzeigt.

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Wütend sein ist okay!
Ein Kinderbuch über zornige Gefühle von Michaelene Mundy, R. W. Alley, Sylvester Lohninger, und Robert Jaroslawski. Ein sehr guter Ratgeber über Wut für Familien und Helfer.

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Für immer in meinem Herzen
Das Trauer- und Erinnerungsalbum für Kinder von Stefanie Wiegel und Rita Efinger-Keller.
Ein wunderschönes Erinnerungsbuch

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Bist du jetzt ein Engel?
Mit Kindern über Leben und Tod reden von Barbara Cramer.
Ein Ratgeber, der hilfreich sein kann, Bücher zu Tod und Trauer passend auszuwählen.

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Und was kommt dann?
Das Kinderbuch vom Tod von Pernilla Stalfelt und Birgitta Kicherer.
Ein ungewöhnliches, schräges Buch zum Tod. Man mag es oder man mag es nicht. Dazwischen gibt es nichts. Gut für Gesprächsanregungen.

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Wie man unsterblich wird
Jede Minute zählt von Sally Nicholls und Birgitt Kollmann.
Ein wunderschönes Buch über das Leben und das Sterben. Für Jugendliche und Erwachsene. Lesenswert!

 

Demenz

Als Oma seltsam wurde von Ulf Nilsson, Eva Eriksson, und Ole Könnecke. Ein Buch, das Demenz aufzeigt - Anregung zum Gespräch bietet.>> bei Amazon bestellen!

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Mit Oma ist jetzt alles anders
von Sibylle Rieckhoff und Jürgen Rieckhoff.
Paulines Oma wird älter, vergesslicher, gebrechlicher. Ein würdevolles, schönes Buch zur Demenz.

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Omas Apfelkuchen
von Laura Langston, Lindsey Gardiner, und Daniela Mibus.
Eine anrührende Geschichte über das Alter und Demenz.

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Herbst im Kopf
Meine Oma Anni hat Alzheimer von Dagmar H. Mueller und Verena Ballhaus.
Ein gutes Buch zu Demenz.

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Opa ist Opa
von Lilli Messina
Ein gutes, warmes Buch über älter werden, Pflege und Würde.

Scheidung

„Eltern bleiben nach der Trennung: Was Ex-Partner für sich und ihre Kinder wissen sollten“
von Marianne Nolde.
Ein Mutmach-Buch für Trennungseltern von der erfahrenen Familienpsychologin Marianne Nolde. Kompetenter Rat, verständnisvoll und persönlich im Ton. Sie zeigt Wege auf, wie man einfühlsam mit den Reaktionen des Kindes auf die Trennung umgeht und einen fairen Umgang mit dem Ex-Partner findet. Sie gibt praktische Tipps, wie Trennungseltern weiterhin gut miteinander kommunizieren, wie man aus der Opfer-Falle herausfindet und wie man trotz Trennung als Eltern ein Team bleibt. Dieses Buch bietet umfassenden und kompetenten Rat, wie Scheidungseltern für sich selbst und für ihr Kind den bestmöglichen Weg für die Zukunft finden.

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Kids-Elfenhelfer. Wenn Mama und Papa sich trennen
Ein Erste-Hilfe-Buch für Kinder von Emily Menendez-Aponte, R. W. Alley, Sylvester Lohninger, und Robert Jaroslawski. Ein sehr guter Ratgeber über Scheidung für Familien und Helfer.

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Fips versteht die Welt nicht mehr: Wenn Eltern sich trennen
von Jeanette Randerath und Imke Sönnichsen.
Eines der besten Bilderbücher zum Thema Scheidung. Für Kindergarten- und Grundschulkinder. Auch für Eltern und junge Erwachsene.

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Papa wohnt jetzt in der Heinrichstrasse
von Nele Maar und Verena Ballhaus.
Der Klassiker. Immer noch aktuell.

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Wir sind trotzdem beide für dich da
von Friederun Reichenstetter und Jürgen Rieckhoff.
Viele Lebens-, bzw. Beziehungsformen und Trauerreaktionen bei Scheidung werden aufgezeigt.

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Kinder im Scheidungsschmerz
So helfen Sie Ihrem Kind durch die Trennung von Jo-Jacqueline Eckardt.
Kaum jemand beschreibt so lebensnah wie die Berliner Autorin.

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Lucy Scharenberg, Verena Ballhaus
Wir gehören zusammen
Unsere Patchworkfamilie

Annette Betz Verlag 2011, 32 Seiten, gebunden, € 12,95

Paul und seine Mutter bzw. Pauline und ihr Vater ziehen zusammen in ein Haus. Die beiden Großen lieben sich, aber die beiden Kleinen müssen erst zusammenfinden. Dass dies nicht so einfach ist, stellt sich bald heraus, doch langsam gelingt es, sich aneinander zu gewöhnen. Ein Bilderbuch zum Thema Scheidung, das vielleicht vorallem für Eltern gedacht ist.

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Jeanette Randerath, Imke Sönnichsen
Fips versteht die Welt nicht mehr
Wenn Eltern sich trennen

Thienemann Verlag 2008, 32 Seiten, gebunden, € 13,30

Der alte Bruno sitzt vor seiner Hütte und beobachtet die Lage. Dabei fällt ihm allerhand auf. Diesmal besonders der kleine Fips. Fips versteht die Welt nicht mehr, weil seine Eltern sich trennen wollen. Dieses kleinen Fips' nimmt sich Bruno an und erklärt ihm, dass es nicht seine Schuld ist, dass sich die Eltern trennen und er erzählt ihm, dass es ihm selbst einmal genauso ergangen ist. Ein sehr berührendes Buch zu einem schwierigen Thema, bei dem jedem Kind zu wünschen ist, dass es so einen alten Bruno trifft.

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Harriet Grundmann, Marc-Alexander Schulze
Wir sind immer für dich da
Wenn Papa und Mama sich trennen

Coppenrath 2010, 32 Seiten, gebunden, € 12,30

Mama und Papa werden schwierig für Ole. Sie streiten miteinander, Worte fliegen hin und her, die sich in Ole ganz tief eingraben und schließlich sprechen sie gar nicht mehr. Eines Tages zieht der Vater aus. Oles Trauer ist unbeschreiblich. Dennoch versuchen die Eltern, ihrer Aufgabe als Vater und Mutter nachzukommen. Ein Buch, das trösten will und ein wenig Hoffnung schenken. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

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Alexandra Maxeiner, Anke Kuhl
Alles Familie!
Klett Kinderbuch Verlag 2011, 32 Seiten, gebunden, € 14,30

Manche wünschen sich ein Geschwister, manche haben eines oder zwei oder drei ... Manche haben nur einen Elternteil, manche zwei oder drei oder sogar vier ... Manche wachsen in einer Familie auf, andere in einem Heim ... Angesichts der sich verändernden Familienstrukturen werden Menschen ganz unterschiedlich zusammengewürfelt und davon handelt dieses Buch. Es ist eine zwar verwirrende aber dennoch realistische Darstellung der gesellschaftlichen Gegebenheiten für Kinder ab ca. 5 Jahren und deren Eltern, die sich selbst mit dieser Situation konfrontiert sehen. Den Abschluss bildet eine Einladung, sich über die eigene Familie Gedanken zu machen.

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Peter Carnavas
Die wichtigen Dinge
Boje Verlag 2011, 32 Seiten, gebunden, € 13,40

Mama hat den ganzen Tag viel Arbeit. Sie macht alles allein. Eines Tages richtet sie eine Schachtel, in die alles hineinkommt, was von Vater übrig geblieben ist, die Klaviernoten, der alte Hut, die Hausschuhe, die kaputte Kaffeetasse. Aber heimlich holt der kleine Christopher eins nach dem anderen wieder zurück. Christopher will sich erinnern, Mama will vergessen. Beide finden einen Weg. Ein sehr berührendes Kinderbuch über Trennung und Abschied und die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse und Wichtigkeiten. Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene geeignet.

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Ute Krause
Wann gehen die wieder?
Berlin Verlag 2010, 24 Seiten, gebunden, € 14,30

Eine ganze Schar von Räuberkindern muss zusehen, wie der Räuberpapa aus der Räuberhöhle auszieht. Hie und da besuchen sie ihn. Eines Tages ist er nicht mehr allein, nein – eine Prinzessin mit ihren Prinzessinnen-Kindern ist eingezogen. So etwas Langweiliges! Die Räuberkinder sorgen dafür, dass die Prinzessin mit ihren Kindern das Weite sucht. Aber so wirklich gut war diese Lösung auch wieder nicht, denn nun ist Papa untröstlich ... Wann gehen die wieder ist ein originelles Patchworkbuch, frech und doch zuversichtlich, das die Schwierigkeiten aufzeigt, mit denen sich solche Familien konfrontiert sehen ...!

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Friederun Reichenstetter, Jürgen Rieckhoff
Wir sind trotzdem beide für dich da
Edition Bücherbär im Arena Verlag 2006, 32 Seiten, gebunden, € 13,40

Ellen und Jannis sind im Kindergarten. Aber Jannis, der sonst immer so lustig und vergnügt ist, ist heute besonders wütend und traurig. Alle gemeinsam setzen sich in einen Stuhlkreis und die Kinder beginnen zu erzählen. Das Thema ist variabel und kommt schließlich auf die verschiedenen Familienformen, die zuhause herrschen. Die Kinder erzählen alles, was sie bewegt und so erzählt auch Jannis, was ihm widerfahren ist. Ellen und ihre Mutter besuchen Jannis am Nachmittag und spielen miteinander. Die Autorin thematisiert die Kinderängste und Kindersehnsüchte, die denen der Erwachsenen gar nicht so unähnlich sind: "Wir bleiben immer zusammen", flüstert Ellen ihrer Mieze ins Ohr.

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Martina Baumbach, Jan Lieffering
Und Papa sehe ich am Wochenende
Gabriel Verlag 2006, 32 Seiten, gebunden, € 13,30

Der kleine Leo fühlt sich wohl zwischen Mama und Papa im großen Bett. Nach dem gemeinsamen Ausflug beginnt wieder der Streit und es ist dicke Luft zuhause... bis Papa eines Tages seinen Koffer packt. Leo versteckt sich, denn wenn Papa sich nicht verabschieden kann, kann er auch nicht gehen – so denkt er. Aber Papa geht trotzdem. Nach einer Weile darf er ihn besuchen in seiner neuen Wohnung und lernt, als die beiden ins Schwimmbad gehen, Ella kennen, die ebenfalls mit ihrem Papa da ist. Den Abschluss bilden hilfreiche Tipps für Kinder und Eltern, die vor allem das Gespräch und das Wohl des Kindes im Blick haben.

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Claire Masurel, Kady MacDonald Denton
Ich hab euch beide lieb!
Wenn Eltern sich getrennt haben

Brunnen Verlag 2012, 32 Seiten, gebunden, € 12,30

Annas Eltern haben sich getrennt. Nun hat Anna 2 Haustüren, 2 Lieblingsplätze, 2 Küchen, 2 Kinderzimmer usw. Sie hat Mama und Papa lieb und spürt, dass auch sie von beiden geliebt wird. Von der Befindlichkeit der Eltern ist in diesem Buch nicht die Rede. Auch wenn die Welt selten so heil ist, wie sie hier geschildert wird, ist es doch ein berührendes Bilderbuch, das beschreibt, was ein Kind braucht – ob die Eltern zusammen sind oder nicht: Geborgenheit und Liebe.

Suizid

Warum hast du uns das angetan?
Ein Begleitbuch für Trauernde, wenn sich jemand das Leben genommen hat. Von Chris Paul (Autor)
Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 6 (12. Juni 2006)!

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Schuld - Macht - Sinn
Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess (Gebundene Ausgabe) von Chris Paul
Verlag: Gütersloher Verlagshaus (8. Juli 2010)
Ein Buch für Betroffene und Begleiter in der Trauer

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Suizid: Das Trauma der Hinterbliebenen
Erfahrungen und Auswege von Manfred Otzelberger
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2002)

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"Da spricht man nicht drüber"
Wie Jakob den Suizid seines Vaters erlebt. Von Mechthild Hüsch (Autor)
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
Verlag: Hüsch & Hüsch; Auflage: 1 (24. November 2009)

Tod Geschwister, Freunde und Sternenkinder

Doris Meyer
Sternenschwester
Ein Buch für Geschwister und Eltern von tot geborenen Kindern Mabuse Verlag 2011, 31 Seiten, gebunden, € 17,40

Maja hat Geburtstag. Die Eltern und der kleine Bruder bereiten ein Fest vor. Doch Maja kam tot zur Welt. Sie hat sich plötzlich in Mamas Bauch nicht mehr bewegt. Deswegen kann sie heute beim Kuchenessen nicht dabei sein. Viele Fragen stellt sich der kleine Bruder. Welche Augenfarbe sie wohl hatte? Ob sie gerne in den Wald gegangen wäre, gerne Schoko-lade gegessen hätte ...? Schließlich findet er am Geburtstags-Abend einen Stern, der besonders hell leuchtet und winkt ihm zu, um seine Sternenschwester zu grüßen. Sternenschwester ist ein besonders schönes Buch. In einfühlsamer Weise lässt die Autorin, die selbst ein Kind auf diese Weise verloren hat, Bilder und Gedanken von Betroffenen Wort werden. Das Buch enthält Impulse und viel Raum für das eigene Erleben. Zwei Seiten sind den Lesern überlassen, die diese selbst gestalten können. Die Autorin betont etwas sehr Wesentliches: Dieses Kind war da und hat auch jetzt noch seinen Platz in der Familie. Ein hervorragendes Buch für Kinder ab 4 Jahren – für Betroffene, für Begleitende, Ärzte und Therapeuten, Kindergärten und Hebammen.

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Kari Vinja, Vivian Zahl Olsen
Pelle und die Geschichte mit Mia
Brunnen Verlag 2008, 72 Seiten, gebunden, € 15,40

Pelle mag seine kleine Schwester Mia sehr gerne. Sie brabbelt schon vor sich hin, kann schon ein bisschen laufen und mag ihren großen Bruder sehr gerne. Doch eines Tages liegt Mia tot in ihrem Bettchen. Pelle erlebt, wie die Eltern traurig sein, wie er selbst Schuldgefühle spürt und wie die Beerdigung vor sich geht. Eine Nachbarin erzählt ihm davon, wie sich die Menschen das Leben im Himmel vorstellen. Kari Vinja erzählt in kindgerechter und sehr berührender Art, wie sich größere Geschwister fühlen, wenn sie ein Geschwister verlieren und hat sehr eingängige und verständliche Antworten für die vielen Fragen, die Kinder in dieser Situation stellen. Für Eltern und Kinder ab 8 Jahren.

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Bens Sonnenblumen
Familie Wittmann ist eine Familie, wie viele andere: Die Mutter arbeitet als Lehrerin, der Vater betreibt eine kleine Landwirtschaft, die drei Kinder Noah, Ben und Mica besuchen Schule und Kindergarten. Doch plötzlich ist alles anders. Ben hat einen Fahrradunfall und stirbt am selben Tag im Krankenhaus. Die Familie erlebt ein Wechselbad der Gefühle: Trauer, Schmerz, Einsamkeit und Sehnsucht. Jedes Familienmitglied lebt seine Trauer, jeder kämpft mit eigenen Gefühlen. Zusammen, auch mit Hilfe von außen, beginnen sie Schritte in ein Leben ohne Ben ... der immer ein Teil der Familie bleiben wird. Dieses Buch von Andrea Hendrich richtet sich an alle, die Kindern beim Thema 'Tod und Trauer in der Familie' behutsam zur Seite stehen wollen. Mit stimmigen Bildern und Worten aus der Sicht der jüngeren Schwester Mica nimmt es die Gefühle aller Beteiligten ernst, gibt dem Schmerz Raum und begleitet durch die Zeit der Trauer. Im Fachteil werden Freunde und Fachkräfte informiert und ermutigt, die betroffenen Kinder und Familien zu begleiten; mit offenen Augen und Ohren, kleinen Gesten und geduldigem Verständnis.

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Abschied von Rune
Abschied nehmen von Rune muss Sara, Runes beste Freundin, denn Rune ist beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Ein solch einschneidendes, schmerzhaftes Erlebnis ist hier für Kinder von 5 - 6 Jahren an mit aller Deutlichkeit und dabei doch auch mit aller Behutsamkeit dargestellt.

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Pele und das neue Leben
(nur noch im Antiquariat erhältlich)
Eine Geschichte von Freundschaft, Tod und Leben

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Die Königin und ich
„Wenn Kinder diese Welt verlassen müssen, dann kommen sie zu mir”, sagt die Königin. Das Mädchen ist beruhigt. Es ist sehr krank und weiß, dass es nicht mehr lange leben wird. Schon seit einiger Zeit kommt die Königin zu Besuch. Aber das soll ein Geheimnis bleiben. Die beiden haben viel Spaß miteinander, auch wenn das Mädchen hohes Fieber hat und sich nicht wohlfühlt. Und als es dann so weit ist, fällt es nicht mehr schwer, mit der Königin mitzugehen. Eine einfühlsame Geschichte zum Thema Sterbebegleitung.

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Maxi verliert sein Geschwisterchen
Ein Trauerbuch für verwaiste Geschwister von Sternenkindern. Zweiteiliges Buch mit einfühlsamer Bildergeschichte und Abschnitt zum Ausfüllen.
Die schön illustrierte Bildergeschichte von Selina Langenscheid begleitet den kleinen Schildkröten Jungen Maxi beim Verlust seines Geschwisterchens. Es erzählt von Vorfreude und Trauer um das Sternenkind nach Fehlgeburt, Todgeburt oder Stiller Geburt. Im zweiten Teil zum Ausfüllen und Malen kann das Kind die eigene Trauer und den Verlust verarbeiten. Das Buch zeigt Kindern auf, wie aus Trauer wieder Hoffnung erwachsen kann und begleitet das Sternenkind Geschwisterchen auf diesem Weg. Es hilft den Eltern durch gezielte Fragen, Satzanfänge und Aufgaben mit dem trauernden Kind ins Gespräch zu kommen.

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Vergebliches Warten
Familie Vogel wartet. Schließlich dauert die Sache mit dem Ei-Ausbrüten eine ganze Weile. Da braucht es neben der richtigen Nestwärme nämlich auch viel Geduld! Nur so kann das kleine Piepvögelchen groß und stark genug werden, um die Schale eines Tages von innen aufstupsen zu können. Doch was ist das? Die Warterei ist ja endlos! So langsam kommen den Vögeln Zweifel, ob diesmal alles mit rechten Dingen zugeht. Sie bitten sogar die Fledermaus, den Herzschlag des Babyvogels durch die Schale hindurch abzuhorchen. Aber so sehr sich ihre hellhörige Freundin auch bemüht, sie hört nur Stille. Das kleine Piepvögelchen lebt nicht mehr. Papa Vogel, Mama Vogel und das Geschwisterchen sind traurig. Sie wollten doch so viel gemeinsam mit dem süßen Babyvogel unternehmen! Und weil sie das immer noch wollen, beschließen sie, ihrem toten Piepvögelchen vor dem Abschied für immer die Schönheit der Vogelwelt zu zeigen... Die farbenfroh illustrierte Geschichte lässt Kinder ab 3 Jahre spüren, wie man aus großer Trauer neue Hoffnung schöpfen kann.

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Sternenschwester
Maja hat Geburtstag. Die Eltern und ihr Bruder backen einen Kuchen mit viel Schokolade. Maja hat sich damals in Mamas Bauch plötzlich nicht mehr bewegt. Sie kam tot zur Welt. Deswegen kann sie nicht dabei sein, wenn der Kuchen gegessen wird. Oder vielleicht doch? Einfühlsam und ganz konkret erzählt die Autorin davon, wie es ist, ein Geschwister zu haben, das tot geboren wurde. Welche Fragen die Hinterbliebenden immer wieder umtreiben. Wie sich sein Andenken bewahren lässt, ohne dass das eigene Leben aus den Fugen gerät. Die großformatigen, farbenfrohen Illustrationen lassen viel Raum für eigene Gedanken und machen das Buch zu einer einzigartigen Möglichkeit, sich der Trauer zu stellen, ohne die Schönheit des Lebens aus dem Blick zu verlieren.

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Das Trauerbuch für Eltern
Die beiden Autorinnen wissen wie es ist, ein Kind zu verlieren. Gemeinsam schrieben sie das Buch, das sie sich selbst gewünscht hätten, als sie um ihr Kind trauerten. Dieses Buch holt betroffene Eltern in der absoluten Ausnahmesituation ab. Es beschreibt auch anhand von sehr persönlichen Berichten anderer Eltern viele Möglichkeiten, mit diesem Schicksal umzugehen und den eigenen Weg aus der Trauer zu finden.

Abschied

ab 4 Jahren.
Monika Weitze, Eric Battut
Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging
Verlag Bohem Press 2012, 32 Seiten, gebunden, € 13,30

Benno ist ein lustiges und aufgewecktes Elefantenkind, das einen allerbesten Freund hat. Mit ihm hat es schon viel unternommen. Eines Tages jedoch zieht der Freund mit seiner Familie davon und Benno fühlt sich sehr verlassen und traurig. Alle reden ihm gut zu, aber es hilft nichts. Da geht Benno zur weisen Eule und sie sagt ihm drei ganz wichtige Dinge: er soll um seinen Freund weinen, von ihm erzählen und ihm einen Platz in seinem Herzen bereiten ... Das hilft ihm, um wieder froh zu werden. Monika Weitze schreibt ein besonderes Buch, in dem auf liebevolle und berührende Weise erzählt wird, was einem in schweren Zeiten wieder Kraft geben kann. Geeignet für Erwachsene und Kinder.

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Heike Saalfrank, Efa Goede
Abschied von der kleinen Raupe
Echter Verlag 2012, 32 Seiten, gebunden, € 13,20 ab 3 Jahren

Die kleine Raupe und der kleine Schneck sind die besten Freunde. Sie unternehmen jeden Tag eine ganze Menge miteinander, sie erleben Sonne und Regen, Wind und Nacht, sie fressen miteinander und freuen sich ihres Lebens. Eines Abends sagt die kleine Raupe, dass sie fühlen kann, dass ihr Raupenleben bald zu Ende geht und wirklich, am nächsten Tag ist sie fort. In diesem Buch geht es um das Abschiednehmen von einem Lebensabschnitt und gleichzeitig um den Abschied von einem guten Freund.

NEUE BÜCHER 2020

„Für immer anders – Das Hausbuch für Familien in Zeiten der Trauer und des Abschieds“
Patmos, Mai 2020


„Geht Sterben wieder vorbei“
Gabriel Verlag, August 2020


„In deiner Trauer getragen. Trost finden in Zeiten des Abschieds.“
Bene! September 2020