Trauerbegleitung für Jugendliche
Bei Trauer von Jugendlichen können Jugendtrauergruppen eine hilfreiche Unterstützung sein. Der Austausch, den betroffene Jungen und Mädchen dort finden, kann durch kaum eine andere Gruppe, Clique, Schulklasse und in der Regel auch nicht durch die eigene Familie ersetzt werden.
Wichtig ist, dass die Gruppe den Jugendlichen den Raum bietet, sich mit ihrer Trauer zu beschäftigen - nicht der Ablenkung von der Trauer durch Freizeitgestaltung dient.
D.h. es geht inhaltlich u.a. um den Umgang und möglichen Lösungsstrategien bei Jugend-Trauer, Schuld- und Wutgefühlen, Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins, Ängste, "komische" Gedanken (Selbstmord, bzw. Suizid), Träume, Veränderungen in der Familie, Schulprobleme etc. - all' das im sicherlich ansprechenden Rahmen für junge Betroffene.
Es kann aber auch möglich sein, dass Jugendliche noch einige Trauerzeit verstreichen lassen, bis sie bereit sind, an der Gruppe teilzunehmen.
Einige Hospize, Beratungsstellen oder professionelle Trauerbegleiter bieten diese Gruppen an. Erkundigen Sie sich vor Ort, fragen Sie auch beim Jugendamt danach.
Erkundigen Sie sich auch nach qualifizierten Ausbildungen im Bereich der Jugend-Trauerbegleitung. Es ist wichtig, dass Pädagogen in diesem Bereich speziell geschult sind. Hier geht es nicht um generelle Freizeitgestaltung sondern um hilfreiche Trauerhilfe für die Jugendlichen.
Wenn es Ihnen und Ihrem Kind hauptsächlich auf eine gute Freizeitgestaltung ankommt, bieten viele Kinderverbände und Sportvereine umfangreiche individuelle Programme.
Ich biete Ihnen Hilfe bei Trauer von Jugendlichen und Schülern im Ruhrgebiet (NRW)
bei Verlust und Tod von Vater, Mutter oder anderen Familienangehörigen.
Die Teilnahme an der Trauergruppe ist Dank der Unterstützung des Fördervereins Trauerbegleitung e.V. kostenlos.
Termine erhalten Sie hier auf dieser Homepage oder auf Anfrage.
Ihre Mechthild Schroeter-Rupieper
Lavia - Institut für Familientrauerbegleitung
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