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Lavia - Institut für Familientrauerbegleitung

Familientrauerbegleitung – Trauerarbeit – Trauer-Seminare

Trauerbegleitung bedeutet Lebenshilfe für betroffene Menschen, die einen Angehörigen durch Tod verloren haben. Vor 25 Jahren, 1991, fanden die ersten Fortbildungsseminare von Lavia (damals noch unter "Mechthild Schroeter-Rupieper") für Erzieherinnen in Essen statt.

Ab 1997 verlegte sich der inhaltliche Schwerpunkt auf die Themen "Abschied, Tod und Trauer". In den darauf folgenden Jahren erarbeitete ich das Konzept "Familien-Trauerbegleitung", eine ganz neue Form von Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche, ihre Eltern und Großeltern. Dieses Angebot gab es bis zu dieser Zeit nirgendwo. Kein Anbieter von Trauerbegleitung legte den Schwerpunkt oder sogar die komplette Ausbildung auf verwaiste Jungen, Mädchen und ihre Familien. Kinder und Jugendliche wurden nicht als trauernd in der Öffentlichkeit, oft auch nicht innerhalb ihrer Familien, wahrgenommen.

Kinder und Jugendliche, deren Eltern verstarben, erhielten selten Unterstützung in der Trauer und wenn, dann nur kurzfristig. Das Wissen, dass Kinder nach und nach erst begreifen, was der Verlust bedeutet, und deshalb zeitverzögert trauern, gab es damals nicht. Jugendliche, die ihre Trauer oftmals nicht öffentlich zeigen, wurden selten wahrgenommen. In den folgenden Jahren weitete sich mein Fortbildungsumfeld aus, so dass ich den Grundstein für Familientrauerbegleitung in Österreich, Belgien und in der Schweiz legte. Hier arbeiten mittlerweile viele durch Lavia qualifizierte praxisnahausgebildete Männer und Frauen in der Einzelbegleitung und in Gruppenangeboten.

Die gesamte Familientrauerbegleitung findet ihren Ursprung in Gelsenkirchen-Ückendorf, wo Kinder und Jugendliche oft über Jahre hinweg Trauergruppen einmal monatlich besuchen. Hier erlebt man Kinder und Jugendliche, die reflektiert über ihren Verlust reden können, mit Trauerreaktionen umzugehen gelernt haben und in der Lage sind, auch anderen Jungen und Mädchen in ähnlichen Situationen zur Seite zu stehen. Begleitungen einzeln und in Gruppen finden bei Lavia ausschließlich durch Pädagogen und Pädagoginnen statt, die eine qualifizierte Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche, Familien, sprich Eltern, Großeltern und das soziale Umfeld wie Freunde, Verwandte, Schule, Kita, Vereine und Gemeinde innehaben.

Durch den Tod eines geliebten Menschen geraten Angehörige meist in eine Ausnahmesituation. Eltern, Kinder und Jugendliche, auch Einzelpersonen, finden bei Lavia persönliche Begleitung, Beratung und Gesprächskreise, um die Trauerzeit gut zu verarbeiten.

Sprechen Sie mich an!
Ihre Mechthild Schroeter-Rupieper, Familientrauerbegleiterin


Anna und der Sarg ihrer Mutter

Anna und der Tod ihrer Mutter

„Danke, dass sie geholfen haben, dass Anna nach dem Tod ihrer Mutter nicht mehr traurig ist", sagt die Erzieherin aus der Ganztagbetreuung zu mir. "Oje,", denke ich. "Da kommt die nächste Baustelle auf mich zu..."

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WICHTIGER HINWEIS – Trauerarbeit bei Germanwings-Absturz

Jugendliche, die Angehörige beim Germanwings-Absturz verloren haben, verarbeiten gemeinsam ihre Trauer. Bitte spenden Sie für diese Trauergruppe, damit die Weiterführung auch für 2016 finanziert werden kann. Vielen Dank! >> Artikel in der WAZ >> Video zur Trauerarbeit bei Germanwings-Absturz

Kontoinhaber: Lavia e.V.
Sparkasse Gelsenkirchen
IBAN DE 18 4205 0001 0160 1452 79

Frankreich Fußball Terrorismus

Der Schatten auf dem Fußballfest Vor der EM in Frankreich wird auch uber Terrorgefahr diskutiert
Von Paula Konersmann
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NEUES BUCH von Mechthild Schroeter-Rupieper

Praxisbuch Trauergruppen
Grundlagen und kreative Methoden für Erwachsene, Jugendliche und Kinder


Durch die Trauer verbunden und doch geprägt von einer einzigartigen Geschichte: In Trauergruppen treffen sich Menschen, die eine einschneidende Erfahrung teilen und doch auch ganz unterschiedlich sind. Wie gelingt es, einen Raum zu schaffen, in dem der Schatz der gemeinsamen Erfahrung gehoben werden kann? Wie können gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse und Geschichten gewürdigt werden? Leiterinnen und Leitern von Trauergruppen, Lehrenden und Seelsorgenden vermittelt Mechthild Schroeter-Rupieper fundiert und praxisbezogen alle wichtigen Grundlagen. In mehreren Abfolgen von Gruppentreffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellt sie zudem kreative Methoden vor, die Trauernde mit sich selbst in Kontakt bringen und den gegenseitigen Austausch anregen. >> Weitere Infos zum Buch

„Folgende Arbeitsblätter gehören zu meinem neuen Buch und Sie als Leser dürfen diese gerne nutzen".

eigenschaften.pdf



gedanken.pdf

karte.pdf



mensch.pdf



plan.pdf



schatzkiste.pdf



selbstfuersorge.pdf



todesverstandnis.pdf



trauertypen.pdf

"Ich lade Sie auch herzlich dazu ein, eine Spende an den Förderverein zu überweisen, wenn Sie die Arbeitsblätter nutzen, ohne das Buch zu besitzen. Vielen Dank!" www.lavia-trauerbegleitung.de

Trauer-Seminare und Vorträge

Als Trauerbegleiterin leite ich Trauer-Seminare und Ausbildungskurse in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien für Diözesen, Kinderhospize, Hospize, Vereine etc. und halte Vorträge zum Thema Trauer.

Sprechen Sie mich an, ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen. Mechthild Schroeter-Rupieper (Trauerbegleiterin).

Förderverein Lavia Trauerbegleitung e.V.

Hilfe bei Trauer – Tod und Trennung können Menschen in tiefe, scheinbar unüberwindbare Trauer stürzen, die die Betroffenen allein aus eigener Kraft nicht überwinden. Der Förderverein Lavia Trauerbegleitung e.V. unterstützt Hilfs-Maßnahmen für Trauernde in Krisen- und Notsituationen.
>> Helfen Sie mit – Spenden Sie jetzt!

Lavia - Institut für Familientrauerbegleitung

"Ein Schiff unter Segeln gleitet mit der Morgenbrise aufs offene Meer hinaus. Ich schaue ihm nach, bis es hinter dem Horizont verschwindet, und jemand neben mir sagt: 'Jetzt ist es nicht mehr da.' Nicht mehr da? Nicht mehr auf meiner Seite. In dem Moment, da neben mir einer sagt: 'Jetzt ist es nicht mehr da' gibt es andere, die das Schiff schon kommen sehen und freudig rufen: 'Da, da ist es!' Das ist meine Sicht vom Sterben. 
Frei nach Bischof Brent.


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Niemals geht man so ganz
Ein Buch voller Erinnerungen von
Mechthild Schroeter-Rupieper (Hrsg.) und weiteren Autoren


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